Aufwand TÜV und Technik: Anstelle 2.0E einen 2.2 oder 2.4 Motor einbauen und eintragen,

Motorumbauten etc.
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El Cubo
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Aufwand TÜV und Technik: Anstelle 2.0E einen 2.2 oder 2.4 Motor einbauen und eintragen,

Beitrag von El Cubo »

Altes Forum, 29 Jul. 2020 17:34

Moin Forums-Gemeinde,
eine Frage nach euren Erfahrungen:

Kaum ist mein Rallye fertig und läuft seither zuverlässig finde ich, das meine durch die Erinnerung erzeugte Erwartung an die Fahrleistungen nicht voll erfüllt werden mit dem originalen Motor mit seinen 110 PS. Es geht dabei nicht so sehr um die Endgeschwindigkeit (die mit ca. 180 km/h okay ist) als vielmehr die Elastzität beim Beschleunigen und Überholen. Das liegt auch nicht an einem ausgelutschten Motor, der ist neu aufgebaut geworden und verfügt über sehr gute Kompressionswerte etc.

Das ist meine Basis:
Originaler 2.0E-Motor (Hydrostößel etc.), Getriebe ist Getrag 240. Die Hinterachse ist 3,67 mit Sperre. Kürzer übersetzen will ich nicht, das geht dann wieder zu Lasten der Alltagstauglichkeit finde ich. Bleibt als Lösung größerer Motor, das überlege ich zur Zeit ernsthaft. Nachteil ist dabei, ich verlasse die bisher zielstrebig verfolgten Originalität, aber so sehr sieht man das ja auch wieder nicht mit einem 2.2. Vorteilhaft für mich ist dabei, dass schon eine innenbelüftete Rekordbremse mit Schwimmsätteln verbaut und eingegragen ist.

Ich verfüge nicht über die genauen Kenntnisse, technischen Mittel und ausreichend sauberen & trockenen Arbeitsplatz, um den vorhandenen Motor Leistungszusteigern. Wegen dieser fehlenden wesentlichen Voraussetzungen daher lieber einen größeren fertigen Motor plug&play austauschen. Doppelvergaser will ich auch nicht, schon weil ich mit Grauen einer Synchronisation entgegensehen würde falls da mal was verstellt ist.

Nun die Fragen bei Umbau von 2.0E auf 2.2E:

Technik:
Was brauche ich neben dem eigentlichen Motor? Ich hab keine spezifischen Teile für einen größeren Motor.
Was kann ich weiter benutzen, was muss anders? Z.B. Ansaugbrücke, Drosselklappe, LMM, Steuergerät, Motorkabelbaum, Drosselklappenschalter .....? Alles was ich vom 2.0E sinnvoll übernehmen könnte würde ich tun wegen der Optik, in Abwägung der Vernunft ggf. auch zu Lasten von ein paar PS, solange es zuverlässig funktioniert.
Welche Düsen kann ich nehmen? Gehen Grau oder Gelb, oder nur Gelb? (da hab ich wenigsten beides inkl. Steuergrät und Kabelbaum liegen).
Was muss noch bedacht werden?
TÜV:

Wie läuft die Eintragung ab, geht das einfach nach Umrüstkatalog (Voraussetzung ist ja Bremsanlage), oder was machen die dabei?

Ich danke euch für Hilfe und eure Erfahrungen im Voraus die mir hoffentlich bei den Überlegeungen zum weiteren Vorgehen helfen. Den Gedanken machen heitß ja noch nicht Umsetzung. Aber wenn man erstmal anfängt nachzudenken....
Gruß
Hauke

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Altes Forum, Antwort von „rallyeguenni“, 29 Jul. 2020 19:00

wenn es dann unbedingt ein 2,2 sein soll - einfach den Unterbau nehmen und den Kopf und die koplette E-Anlage vom 2.0 weiter verwenden, ist leistungsmäßig meiner Ansicht nach besser.

Auf dem Block des 2,2 steht eine 2.0 erhaben aufgegossen, also warum TÜV!?
Günni

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Altes Forum, 29 Jul. 2020 19:08

2.4 ist natürlich auch eine Option , es muss nicht unbedingt ein 2.2 sein, stimmt. Ich dachte nur mit der Bremsanlage geht nur 2.2. Muss mir das nochmal genau ansehen was der Umrüstkatalog dazu sagt.
Ich ändere mal die Überschrift.

TÜV will ich schon haben weil ich da ein mehrfach gebranntes Kind bin, da rum sollen wenigstens die Kadett Zulassungskonform sein. 3 Punkte wegen Fahren ohne Betriebserlaubnis muss heutzutage nicht wieder sein, zumal ich Wiederholungstäter wäre. Abgesehen davon dass ich das Pech magisch anziehe: Ist es nicht ringetragen werde ich nicht nur kontrolliert sondern der Polizist hat auch noch Ahnung davon

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Alrtes Forum, Antwort von „Superjogi“, 29 Jul. 2020 20:16

Wie Günni schon geschrieben hat, geht das beim 2.2er recht einfach. Nur die Motornummer sollte man dann noch ändern.

Dann noch eine recht zahme Hydrowelle rein für eine bessere Füllung und einen 3 bar Druckregler.

Das bringt Dir schon eine deutliche Verbesserung zum serien 2 Liter.

Beim 2.4er wird das Ganze schon deutlich komplizierter, denn die Eintragung des C24NE mit H kann schwer werden.

Und der normale 2 Liter Kopf macht recht wenig Sinn, hier muss auf jeden Fall nachgebessert werden um auch wirlich mehr Leistung als mit dem 2.2er Unterbau zu bekommen.
Gruß
Jörg

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Altes Forum, Antwort von „*19er*“, 29 Jul. 2020 20:46

Einen serienmäßigen 2.2er baut man in Kadett nicht ein...
Das Ding ist gemacht um einen Renter-Rekord zu bewegen.
Die Nockenwelle ist von der Charakteristik eher zum Hängerziehen zu gebrauchen.
Mit der 2.0E Welle,oder GT/E Welle läuft das Ding schon besser.
Ich habe mich bei meinem letzten Motor für eine 284° Hydrowelle entschieden.
Seriennaher Leerlauf und schöne Leistungsentfaltung über das komplette Drehzahlband.
Hydrostössel deshalb weil ich wie am Rekord oder Omega den Ventildeckel für über 200tkm nicht mehr runtermachen muss
Serienmäßige 2.2er oder 2.4er sind nicht wirklich spritzig-da lohnt schon kleine Nacharbeit

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Altes Forum, Antwort von „QP/E78“, 29 Jul. 2020 22:01

Hallo Hauke,
die innenbelüftete Bremse vorne mit den großen Trommeln hinten erlauben eine Motorleistung von 150 PS, bzw. gab es auch mal Aussagen von 165 PS.
So oder so sollte das für eine 2,4 Eintragung ausreichend sein.
Vergaser synchronisieren kann jeder mit dem Tester, richtig abstimmen eher nicht.
Ich prüfe das einmal bei Saison Start und dann ist auch gut.
Vielleicht macht es in deinem Fall mehr Sinn, den Kopf ein wenig zu planen, die Nockenwelle zu tauschen und das Schwungrad zu erleichtern.
Gruß,
Ilias

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Altes Forum, 30 Jul. 2020 00:05

Hallo Jungs,
Danke schon mal für eure ersten Einschätzungen. Ich sammele eure weiteren Meinungen und Kenntnisse gerne weiter.

Ich merke aber schon jetzt ich muss mich damit erstmal viel genauer beschäftigen und es ist wohl doch kein Plug&play wie ich naiverweise dachte, und damit ergeben sich ja viele Möglichkeiten, was es für mich komplizierter macht.

Wenn ich etwas schlauer kann ich meine Fragen auch genauer stellen. Motortuning ist nicht so mein Gebiet bzw. ich weiß zwar schon technisch grundsätzlich, was man wie bezweckt, aber nur in der Theorie. Bei der praktischen Umsetzung und der genauen Ausführung hakt es bei mir total. Sowohl das Detailwissen als auch mein technischer Maschinenpark gibt das nicht her. Ohne zu wissen wie man festlegt z.B. welche NW mit welchen anderen Maßnahmen zu kombinieren Sinn ergibt und die Lösung Alltagstauglich bleibt. Ich brauche ja so auch niemanden beauftragen den Kopf zu planen, weil ich nicht entscheiden kann, wieviel abgenommen wird und ob gerade oder schräg geplant wird, welche Verdichtungen Sinn machen usw..

Da muss ich scheinbar noch viel, viel lernen und mich schlau machen und Überblick über mögliche Maßnahmen bekommen. Ein Grundkursus Cih-Leistungssteigerung sozusagen.

Aber da bin ich hier ja genau richtig bei euch .
Gruß
Hauke

Edit: Am Ende ist es ein 2.2-Rumpf mit bearbeiteten 2.0E-Kopf geworden…
Die einzige dumme Frage ist die, die man nicht stellt!
Leider gibt es dagegen unzählige dumme Antworten…
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