Altes Forum, Antwort von „Cih-driver“, 22 Jul. 2018 11:31
Servus Hauke!
War schon länger jetzt nicht mehr da. Habe paarmal geschaut, ob du wo anders einen Thread aufmachst, wie der Günni gesagt hat. Aber bist ja schon weiter gekommen, hab ich gesehen... Dann Glückwunsch, dass er läuft!
Zum Einspritzventile Testen hast recht, eigentlich wäre das fast ein Prüfstand, was man bauen müsste. Aber man kann kurz mit einem Kabel, direkt von der Batterie, an die Kontakte tupfen. Das halten die auf jeden fall aus, auch wenn sie im Betrieb die Vorwiederstände dran haben. Beim Antippen muss man dann ein deutliches Klacken hören. Dann machen sie auf. Sonst sind sie einfach verklebt. Bei meinem Kumpel war es so. Nicht richtig angesprungen, zwei verklebt, durch paarmal anfunken wieder gelöst und die Kiste ist gelaufen. Wenn die Ventile 10 Jahre rumliegen kann das schon sein. Ist erstmal ein Grobtest, dann, wie schon gesagt, am Motor mal raus und Spritzbild anschauen... Mit Motor von Hand drehen ist leider nicht. Das Signal zum Öffnen gibt da das Steuergerät nicht.
Zum Verteiler nochmal. Mit Kappe meinst wohl die Blende? Die Blechscheibe mit den 4 Aussparungen denke ich.

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Den Sprengring und die Schraube in der Hohlwelle gleichzeitig lösen, war nicht gut. Gott sei Dank hast wirklich nicht viel Kraft aufgewendet und aufgehört. Vielleicht erkennst am Bild, wie es innen aussieht. Zum Wellenspiel messen hättest eigentlich gar nix zerlegen müssen. Nur Verteilerfinger runter und Messuhr auf die Welle und versuchen zu wackeln. Mindestens zwei Richtungen probieren (90 Grad versetzt).
Fallst mal einen zerlegen willst, erst den Sprengring entfernen und die Blechblende runterhebeln. Da hab ich hier schonmal irgendwo Bilder rein, wollt schon mal jemand wissen. Da musst mit zwei Schraubendrehern, von links und rechts durch die Blendenöffnung, und gleichmässig hochhebeln. Vorher mal vielleicht paar Tropfen Rostlöser oben drauf, sitzen meistens sehr stramm. Aufpassen, dass Du mit den Schraubendrehern nicht unter den unteren Sprengring kommst sondern nur unter den Stahlring der Blende. Die Blende sitzt oben und unten zwischen den gleichen Sprengringen.

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Wenn Du die Schraube in der Mitte der Hohlwelle löst, kannst die kleine Fliehkraftwelle demontieren. Da musst aber vorher die gesamte Platte mit dem Hallgeber und den blauen Stecker nach aussen rausbauen. Da hast Du also dagegengehebelt, als Du es versucht hast...
Auch aufpassen beim Demontieren, die Blende ist gegen Verdrehen mit einem mini Passstift gesichert. Der ist glaub ich 2,3 mal 4 Millimeter. Der fällt raus, wennst sie hochhebelst...
Und der Filz ist kein Staubschutz Sorry, wenns grad lustig ist. Auch wenn das Ding bei Dir staubtrocken war, sollte es eigentlich ein Schmierfilz sein . Irgendwo in irgendeiner Anleitung steht, alle paar Tausend KM einen Tropfen Motoröl drauf tun. Da oben wird nämlich die Fliehkraftwelle an sich geschmiert. Die Welle hast ja bewegen können und sie ist ja wieder von alleine zurück. Also noch alles gängig. Würde den Filz nochmal raus tun, einen Tropfen Öl rein, Filz rein und den auchnochmal mit zwei Tropfen durchfeuchten...
Wennst aber denkst, er hat wenig Spiel, oder mal messen kannst, hast kein weiteres Problem mit dem Verteiler. Wenn er irgendwann mal ausgelutscht ist, kann ich weiterhelfen.
Zum Ventile (Stößel) Einstellen habe ich schon länger mal einen ünrigen Blechdeckel aufgeschnitten. Nur in der Mitte nach rechts (also zur Einspritzung hin) die Hälfte rausgeflext. Bis kurz über die Dichtung. Vorne bei der Steuerkette zu gelassen. Den montiere ich immer zum Einstellen, und da braucht man höchstens einen Lappen über Einspritzventile und Krümmer legen und nix wird mehr eingesaut.
Also bis denne!
Grüße Ralf